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Transformation concepts
InnerTransformation
Information
The prison, designed in 1904 by the architects Salvador Vinyals Sabaté and Josep Domènech Estapà, is located on two blocks of the Eixamples. Modelled on Bentham's Panopticon, the watchtower was a polygonal body to which six galleries were attached. There are 600 cells in them.
The aim of the conversion is to open the existing building to the outside, to make it seem less like a foreign body in the modern city.
The question of how to open up such an introverted, self-contained building to the outside will be answered after the analysis by a design that is as diverse as possible and that, depending on the requirements of the new use, carefully responds to the existing building and changes it. The research showed that a clear access situation must be created for the conversion, making the individual building wings of the Panoptikum accessible, as previously the buildings were usually only accessible from one side. The strengths of the existing buildings were to be emphasized and staged, the memories and symbols of repression were to disappear.

 
Youth Centre     2.394  qm
Residential         3.591  qm
Theatre               1.387  qm
Market hall         2.396  qm
Memorial              500  qm
Library                   759  qm



Total Floor Spac    11.000 qm
Green Space            6.691 qm
Das Gefängnis, das 1904 von den Architekten Salvador Vinyals Sabaté und Josep Domènech Estapà geplant wurde, befindet sich auf zwei Blocks des Eixamples. Nach dem Vorbild des Panoptikum Benthams war der Wachturm ein polygonaler Körper, an den sechs Galerien anschließen. In diesen befinden sich 600 Zellen. Ziel der Umnutzung ist das Bestandsgebäude nach außen zu öffnen, uns es nicht mehr ein Fremdkörper in der modern gewachsenen Stadt wirken zu lassen. Zu der Frage wie man ein solch introvertiertes, in sich geschlossenes Gebäude nach außen hin öffnet ergibt sich nach der Analyse die Antwort eines möglichst diversen Entwurfes, der je nach Ansprüchen der neuen Nutzung behutsam auf den Bestand eingeht und ihn verändert.
"Das als „Urban Breakout“ illustrierte Vorhaben basiert auf zwei wesentlichen Aspekten. Zunächst wird das Gefängnis von seinen umgebenen Mauern befreit. Die ursprüngliche der Überwachung dienende Gebäudefigur mit ihren strahlenförmig angeordneten Gebäudeflügeln, greift nun losgelöst von ihrer Umgrenzung in den Stadtraum ein. Dadurch entstehen Potenziale für neue Stadträume Wege und Zugänge. Weiterhin wird die Gebäudestruktur hinsichtlich ihrer Kapazität zur Transformation untersucht. Die Absolventin definiert verschiedene bauliche Maßnahmen, die es ermöglichen die Gebäudestruktur so zu verändern, dass sie differenzierte Nutzungen aufnehmen kann. Aus einer räumlichen und infrastrukturellen Analyse des städtischen Umfelds heraus, leitet sie die zukünftige Nutzung des Gebäudes ab. Hier beginnt der zweite wesentliche Aspekt des „Urban Breakouts“. Entgegen der Idee des Panoptikums transformiert die Absolventin
die rigiden, gleichförmigen Gebäudeflügel zu Baukörpern mit jeweils eigenen lesbaren Identitäten. Dafür ergänzt oder reduziert sie die Bestandsstruktur, entwirft ein neues Innenleben, das verschiedene neue Programmbestandteile einbindet und stellt dabei räumliche Zusammenhänge mit den anliegenden Außenbereichen her. So entwickelt sie ausdifferenzierte städtische Räume und erhält trotzdem die Lesbarkeit der historischen Gebäudefigur. Neben dem Wohnen als elementare Einheit einer Stadt richtet sie ihr räumliches Angebot an die Gemeinschaft, für die sie verschiedene Bereiche zur gesellschaftlichen und kulturellen Nutzung entwirft."
Auszug aus dem Jurykommentar der TU Berlin für die Nominierung der besten Masterthesis 2020
Vereinsfläche     2.394 m2
Wohnen              3.591 m2
Theater                1.387 m2
Markt                   2.396 m2
Gedenkstätte        500 m2
Bibliothek               759 m2

Gesamte NF    11.000 m2
Parkfläche        6.691 m2
Preis für die beste Masterarbeit.jpg
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